Arbeitsplätze sichern

In der Initiative „Zukunft Flughafen“ gibt es viele, die einmal ihren Arbeitsplatz am Flughafen oder mit ihm sehr eng verbundenen Unternehmen hatten. Wir wissen also, wovon wir sprechen, wenn wir sagen, dass der Flughafen unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitsmarktes in der Ostregion ist. Über 70.000 Arbeitsplätze sichert der Flughafen derzeit. Über 200 Firmen haben hier ihren Sitz. Und wenn weiter expandiert wird, steigt diese Zahl auch in den kommenden Jahren noch.

Wie wichtig sichere Arbeitsplätze sind, werden wohl die kommenden Jahre, die wieder wirtschaftlich schwieriger werden, zeigen. Schon jetzt gibt es ja die ersten Zeichen einer sich abschwächenden Weltwirtschaft. Infrastrukturbetriebe wie der Flughafen sind gerade in solchen Zeiten unerlässlich und das Rückgrat eines stabilen Standorts. Gerade die Umlandgemeinden des Flughafens profitieren massiv davon, dass der Flughafen und alle seine Partnerfirmen nachhaltig Arbeitsplätze sichern.

Allerdings, und das ist ein weiteres stichhaltiges Argument, das die Gegner der 3. Piste bedenken sollten, gehen die Arbeitsplatzeffekte des Flughafens weit über den Flughafen und jene in seiner unmittelbaren Nähe ansässigen Betriebe hinaus. Untersuchungen haben ergeben, dass durch die weltweite Anbindung, die der Flughafen der österreichischen Wirtschaft bietet, über 600.000 Beschäftigte profitieren. 

Das ist eine Zahl, die mit Vorschlägen, die etwa auf eine Absiedlung des Flughafens ins benachbarte Ausland abzielen, massiv in Frage gestellt würde. Die Initiative „Zukunft Flughafen“ setzt sich deshalb energisch dafür ein, dass mit dem Projekt 3. Piste die zentrale Funktion, die der Flughafen Wien zwischen Mittel- und Osteuropa erfüllt, weiter ausgebaut wird. Nur so kann einer Krise am Arbeitsmarkt wirksam gegengesteuert werden.